Turteltauben in Berlin.

Guten Abend ihr Herzblätter,

wie der Titel schon vermuten lässt, hatte ich ein gutes, verlängertes Wochenende. In Berlin. Das ist in Deutschland. Mehr dazu später. Scherz beiseite. Während meiner Abwesenheit hat eine Spinne die Chance genutzt vor meinem Fenster ihr Reich auszubauen und zu dekorieren. Ganz fabelhafte Aussichten.

Nachdem ich mich in jeder wachen Minute in den letzten Wochen meiner wunderbaren Masterarbeit (,die leider aus jeder wachen Minute eine schlafende zaubert – so spannend ist sie also!) und meinem Netflix-Account gewidmet habe, habe ich mich ganz spontan vor knapp drei Woche dazu entschieden, das Wochenende um den ersten Mai in Berlin und mit dem Brasil Boy zu verbringen. Denn der Brasil Boy lebt zurzeit in Berlin. Falls das noch unbekannt war. Zwar in the middle of nowhere und am Arsch der Welt (entschuldigt meine Ausdrucksweise), aber ja, es ist in Berlin. Und da meine letzten Wochenenden in Berlin von Faulheit geprägt waren, haben wir (also ich) entschieden, dass dieses letzte Wochenende anders verlaufen soll. Und durch Kultur und total individuelle touristische Aktivitäten ganz einzigartig gestaltet wird. Sarkasmus ade!

Wie ihr also sicherlich schon erraten hat, handelt dieser Beitrag von meinem Berlinaufenthalt – kurz und knackig empfehle ich euch die HotSpots der Stadt. Oder ich beschreibe einfach nur was wir gemacht haben. Extensiv und detailliert, so wie ihr das gerne habt. Was uns zu Samstag führt. Zugegeben: Am Samstag waren wir gar nicht in Berlin, sondern in Potsdam. Bei Berlin, aber doch eine ganz eigenständige Stadt – liebe Potsdamerinnen und Potsdamer: Potsdam ist nicht gleich Berlin. Ich weiß, es gibt diverse Bloggerinnen und Blogger, die uns diesbezüglich einen Bären aufbinden wollen, aber seht es doch einfach ein: Potsdam ist nicht Berlin. Schämt euch nicht – es gibt auch gar keinen Grund dazu.

Wie gesagt: Den Samstag haben wir im pittoresken (wieder ein neues Wort gelernt) Potsdam (AHA! Eine Alliteration!) verbracht. Trotz Schienenersatzverkehr. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir durch die Straßen der Altstadt bis an und durch den Schlosspark Sanssouci (wenn mich meine Französischkenntnisse nicht täuschen, bedeutet das sorglos. Oder wörtlich: Ohne Sorge) geschlendert. Während das Volk um mich herum (inklusive des Brasil Boys) den Sonnenschein in leichten Outfits genießen konnte, habe ich mich in meiner Winterjacke in der Sonne geräkelt – angenehm! Nichtsdestotrotz ist Potsdam eine Reise wert, zumindest solange die Sonne scheint. Andernfalls ist es womöglich unangenehm – welche Stadt ist schon sehenswert im Regen? Ich mag Potsdam. Es ist charmant. Wenn man sich nicht in die falsche Straßenbahn steigt und in rustikalen Gefilden ausgespuckt wird. #justsaying

Sonntag. Ähnliches Wetter, nach wie vor Winterjacke. Mauerpark Berlin. Neben zahllosem Gerümpel (falls jemand eine Halloween-Party plant – es gibt sehr gruselige Babypuppen!), lassen sich auch einige Schmuckstücke finden – wortwörtlich. Vieles der angebotenen Artikel übersteigt mein kleines, aber feines Studentinnenbudget. Wenig überraschend: Eine Vielzahl an Hipsterinnen und Hipstern (und die, die es gerne wären) tummelt sich im Mauerpark, um nach verborgenen Schätzen zu stöbern. Denn der wahre Hipster sieht verwahrlost aus, kauft sich aber die teuren Produkte – auch auf Flohmärkten – einzig und allein um dem Hipsterstatus gerecht zu werden. Die BWLerinnen und BWLer von gestern, sind die Hipsterinnen und Hipster von heute. Zugegeben: Auch ich war kurzzeitig geblendet und habe mir eine Club Mate gekauft. Und danach noch eine riesige Waffel (inklusive Sahne). Frau muss sich schon auch treu bleiben.

Um unser individuell touristisches Wochenende entsprechend zu beenden, haben wir den Abend total kulturell auf oder in der Reichstagskuppel verbracht. Zusammen mit einer Schulklasse. Kinder finde ich ganz super. Oder auch nicht. Abgesehen davon war es tatsächlich angenehm – nicht umsonst die passende Uhrzeit (Sonnenuntergang [die ganze Nacht – Ohrwurm ole] #hatemyself) ausgesucht. Ha! Und wer glaubt, dass es das schon gewesen ist, wird nun eines besseren belehrt!

Der Brasil Boy hat mich nicht nur zum Essen, sondern auch die Mitternachtsvorstellung des neuen Captain America(:Civil War) eingeladen, um unser Wochenende gebührend ausklingen zu lassen. In 3D und IMAX – ich kenne den Unterschied leider nicht. Zugegeben – ich bin kein Fan von 3D. Die Brillen sind unbequem. Jedenfalls – mein herzallerliebster Brasil Boy ist tatsächlich eingeschlafen, während ich dem Film nur bedingt etwas abgewinnen konnte (und ich bin – schon wieder zugegeben – ein kleiner Fan von Marvel). Aber hey, es kommt noch besser: Wir haben für den Rückweg nicht nur knapp zwei Stunden, sondern auch ein Taxi gebraucht – lang lebe die Großstadt.

Montag und Dienstag waren vergleichsweise ruhig. Mittagessen mit meiner geliebten Alex, Grillen und ganz aus Versehen mit Gas vergiften mit dem Brasil Boy (#sameshiteveryday), den Tag im Bett verbringen mit Netflix – Mission erfüllt, Masterarbeit komplett in den hintersten Gehirnwindungen platziert. Hinter Schränken und Staub und einer abgesperrten Tür. Den Schlüssel habe ich in die Spree geworfen. Sicherlich vorteilhaft, wenn man bedenkt, dass noch knapp 20% und die Verteidigung der Thesis bis zu Zielgerade fehlen. Auch vorteilhaft ist sicherlich, dass ich meinen ersten Tag zurück in Schweden zwar vor meinem Laptop, aber nicht vor meiner Masterarbeit verbringe – ich weiß definitiv wie der Hase läuft!  Aber gut. Die Daumen sind gedrückt (zumindest meine). So viel zu mir und meinem Wochenende. Ich bin nur bedingt daran interessiert was ihr gemacht habt – ich weiß, ich weiß: meine Arroganz scheint keine Grenzen zu kennen. #sorrybro

Ich bin raus für heute. #overandout

PS: Habe mich für Hashtags entschieden, um meinen hippen Blog noch hipper zu gestalten. #hipsterforlife

PPS: Ab dem nächsten Beitrag dann wieder ohne Hashtags. Ich bin nicht überzeugt.

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