Back in Black. Oder in neu.

Hallo ihr lieben, noch verbliebenen, Leserinnen und Leser,

grundsätzlich gehe ich tatsächlich nicht davon aus, dass überhaupt noch jemand auf einen Blogbeitrag hofft (abgesehen von meiner Tante – ich weiß, ich weiß, man liest schon ewig nichts mehr von mir). Grundsätzlich gehe ich aber auch davon aus, dass generell niemand an meinem Blog, geschweige denn meinem Leben, interessiert ist. Abgesehen von mir natürlich. Und meiner Mutter, aber ich glaube, dass das genetisch bedingt ist und Teil ihrer Berufsbezeichnung ist. Was natürlich die Frage aufwirft, wieso ich (immer wieder) einen zweifelhaften Versuch wage, meinen lächerlichen Blog am Leben zu halten. Ich kann es mir nicht erklären, vor allem weil ich mit meiner Masterarbeit, und nicht mit Freizeitspaß beschäftigt sein sollte. Allerdings lese ich so viele schlechte bis miserable Blogs, die tatsächlich eine mehr oder minder beeindruckende Followerzahl haben – meine literarischen Ergüsse können damit sehr gut mit halten (ich nehme euch den Kommentar vorweg: ja, ich bin tatsächlich etwas arrogant.) Meine Followerzahlen weniger.

Ich rebelliere also. Denn wenn sich ein jeder und eine jede als Food- und Lifestyle- und Travelblogger nur weil man ein Spiegelei braten, eine Unterhose kaufen und einen Schritt vor die Tür setzen kann, kann ich auch gerne einen Versuch wagen. Beziehungsweise einen weiteren Versuch. Allerdings habe ich mich dazu entschieden, mich ein wenig von meiner ursprünglichen Idee des Reiseblogs etwas zu entfernen – tatsächlich reise ich doch erbärmlich wenig. Zusammen mit dem neuen Design (in der Tat: ich habe den Sprung gewagt), kommt ein neues Ich. Scherz beiseite – außer dem Design hat sich nicht viel geändert.

Ich würde außerdem gerne ankündigen, dass ihr mich von nun an bei den wundervollen Banalitäten des Alltags begleiten dürft. Ich werde ein Spiegelei braten, eine Unterhose kaufen und einen Schritt vor die Tür wagen. Jedoch ist meine und eure Zeit zu kostbar, um zu schreiben und zu lesen wie ich eben jene Banalitäten in die Tat umsetze. Stattdessen fordere ich euch dazu auf, euch selbst ein Spiegelei zu braten, eine Unterhose zu kaufen (oder, wahlweise, zu wechseln) und einen Schritt vor die Tür zu setzen und nicht darauf zu warten, dass ich das tue.

Stattdessen lasse ich mich auf eben jenem Blog über alles aus, das mich beschäftigt. Zurzeit wäre das meine Masterarbeit (hoch die Hände – Prokrastination!) und die Suche nach einem Sinn des Lebens sobald mein Studium beendet ist. Meine Tage versinken im Alltagstrott. Seid also gewappnet – es wird nur mäßig spannend. Vorausgesetzt ich versinke nach diesem Beitrag nicht wieder im Alltagssumpf.

An dieser Stelle beende ich nun meine großartige Ankündigung, brate mir ein Spiegelei und wechsle die Unterhose. Lediglich vor die Tür schaffe ich es heute nicht mehr. Zu schade, aus mir wird also doch keine Reisebloggerin.

Ade (um auch mal den fast vergessenen Worten die Möglichkeit zu geben, noch einmal zu glänzen.)

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